Archiv der Kategorie 'Alltag'

22
Sep
09

Nicht an die Wand drücken lassen… // R. Else

Nicht an die Wand drücken lassen,
sondern fröhlich vorwärtsgehen.

Nicht in Schubladen denken,
sondern neue Horizonte erschließen.

Nicht den Glauben verlieren,
sondern alle Möglichkeiten ausschöpfen

Nicht der Tod hat das Sagen,
sondern das Leben

Reinhardt Ellse

31
Jul
09

…? // Joseph Beuys

Lass Dich fallen. Lerne Schlangen zu beobachten.
Pflanze unmögliche Gärten.
Lade jemand Gefährlichen zum Tee ein.
Mache kleine Zeichen, die „ja“ sagen
und verteile sie überall in Deinem Haus.

Werde ein Freund von Freiheit und Unsicherheit.
Freue Dich auf Träume. Weine bei Kinofilmen.
Schaukle so hoch Du kannst mit einer Schaukel bei Mondlicht.

Pflege verschiedene Stimmungen, verweigere Dich,
„verantwortlich zu sein“ – tu es aus Liebe!
Mache eine Menge Nickerchen.
Gib Geld weiter. Mach es jetzt. Das Geld wird folgen.
Glaube an Zauberei, lache eine Menge.
Bade im Mondschein.

Träume wilde, phantasievolle Träume.
Zeichne auf die Wände. Lies jeden Tag.
Stell Dir vor, Du wärst verzaubert.
Kichere mit Kindern. Höre alten Leuten zu.
Öffne Dich. Tauche ein. Sei frei.

Lass die Angst fallen, spiele mit allem.
Unterhalte das Kind in Dir. Du bist unschuldig.
Baue eine Burg aus Decken. Werde nass. Umarme Bäume.
Schreibe Liebesbriefe.

(Joseph Beuys)

29
Jul
09

Desiderata


“Desiderata”

von Max Ehrmann

Gehe gelassen durch den Lärm und die Hektik unserer Zeit und denk an den Frieden
der in der Stille wohnt.

Sei nett zu den Menschen, so gut Du kannst, ohne Dich selbst zu verleugnen.

Sprich das, was Du als wahr erkannt hast, klar und deutlich aus und höre anderen zu,
wie auch den Dummen und Ignoranten, denn selbst sie haben etwas zu erzählen.

Meide laute und aggressive Menschen, denn sie sind ein Ärgernis für den Geist.

Vergleiche Dich nicht mit anderen, denn es wird immer jemanden geben, der besser ist
als Du, wie auch jemanden, der schlechter ist; es wird Dich nur verbittern lassen.

Erfreue Dich an dem, was Du erreicht hast, wie auch an Deinen Plänen.

Bleib an Deinem eigenen Vorankommen interessiert, egal wie schwer es auch sein mag,
es ist ein echter Schatz in den Wechsellaunen unserer Zeit.

Sei vorsichtig in Geschäftsdingen, denn die Welt ist voller Trug.

Doch lass Dich nicht blind machen, für das Gute, dass es gibt, viele Menschen haben
hohe Ideale und das Leben ist voller Helden.

Sei Du selbst. Und was ganz wichtig ist, täusche keine Zuneigung vor.

Dennoch begegne der Liebe nicht zynisch, denn trotz aller Enttäuschungen und Ent-
behrungen ist sie beständig, wie das Gras.

Nimm den Rat, den Dir die Jahre geben freundlich an und lass mit Würde ab von dem,
was zur Jugendzeit gehört.

Stärke Deinen Geist, so dass Du vorbereitet bist, falls ein Schicksalsschlag Dich trifft,
doch habe keine Angst vor der Zukunft.
Viele Ängste werden aus Einsamkeit und Erschöpfung geboren.

Sei zärtlich zu Dir selbst.
Du bist ein Kind des Universums, nicht weniger als die Bäume und die Sterne
- Du hast ein Recht, da zu sein.

Und ob es Dir nun bewusst ist, oder nicht, das Universum entwickelt sich ganz sicher
so, wie es ihm bestimmt ist.

Deshalb lebe in Frieden mit Gott, ganz gleich, wie Du ihn Dir vorstellst.

Und wie auch immer Deine Erfahrungen und Erkenntnisse im lauten Durcheinander un-
s
eres Lebens sind, bewahre den Frieden in Deiner Seele.

Denn trotz aller Hindernisse, Beschwerlichkeiten und zerbrochener Träume ist die Welt
doch wunderschön.

Sei fröhlich.
Strebe danach, glücklich zu sein.

“Desiderata” v. Max Ehrmann, Baltimore 1925

09
Mär
09

MAX FRISCH aus "Wir hoffen"

[...] eine Utopie ist dadurch nicht entwertet, dass wir vor ihr nicht bestehen. Sie ist es, was uns im Scheitern noch Wert gibt. Sie ist unerlässlich, der Magnet, der uns zwar nicht von diesem Boden hebt, aber unserem Wesen eine Richtung gibt in schätzungsweise 25000 Alltagen.

09
Mär
09

…? // Forrest Gump

Ich glaube, manchmal kann es gar
nicht genug Steine geben.

Forrest Gump

29
Nov
08

Die ganze Geschichte …

„Die ganze Geschichte ist die Experimental-Widerlegung
vom Satz der sogenannten sittlichen Weltordnung.“

Friedrich Nietzsche

22
Apr
08

Schluss mit dem grauen Alltag …

„Die wahre Lebenskunst besteht darin,
im Alltäglichen das Wunderbare zu sehen.“

(Pearl S.Buck)




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